Täglich schlägt der Blitz zwei Millionen mal auf der Erde
ein. Allein in der Schweiz gehen die jährlichen Blitzschäden
gegen die Milliarden, mit steigender Tendenz.


 

Ungeschützte Häuser und Ihre Bewohner sind gefährdet,
wenn keine Blitzschutzanlage vorhanden ist. Wir sind
gerne für Sie da, um die Sicherheit Ihres Hauses zu
gewährleisten.


 

Massgeschneiderte und hochstehende Blitzschutzkonzepte
bis hin zur einwandfreien und fachmännischen Montage der gesamten Blitzschutz- und Erdungsanlage sind unsere Stärken.


 

Dank modernem Maschinenequipment wird Ihre
Erdleitung eingezogen und nicht gegraben!
So entstehen keine grossen Gräben und keine
ewigen Grasnarben.


 

Wir sind Ihr spezialisiertes Fachunternehmen, wenn es um eine seriöse und professionelle Risikobeurteilung geht. Gerne helfen Ihnen unsere ausgebildeten Mitarbeiter die Kosten für Ihre Blitzschutzanlage zu ermitteln.


 

Als zertifizierter und berechtigter Hersteller von Blitz-
schutzanlagen werden alle Arbeiten und Kontrollen
strengstens nach den geltenden SEV-Leitsätzen und
kantonalen Brandschutzvorschriften durchgeführt!


 

Bundeshaus (Bern), Heiliggeist-Kirche (Bern), Münsterkirche (Bern), Bernerhof (Bern), Medienhaus Bundesgasse (Bern), Kongresshaus (Biel), INO Inselspital (Bern), Stade de Suisse (Bern-Wankdorf), Rolex SA (Biel), Rado AG (Lengnau), Pfister (Lyssach), ...


 

amitec Blitzschutz ist eine in der ganzen Schweiz tätige
Firma, die sich auf Installationen von Blitzschutz- und
Erdungsanlagen spezialisiert hat. Rufen Sie uns an, damit
wir Ihre Blitzschutzanlage unverbindlich prüfen können.

 


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    amitec R. Iseli Blitzschutz

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Wissenswertes


Der Gedanke geht der Tat voraus wie der Blitz dem Donner...

Der Blitz ist physikalisch übersetzt "eine sichtbare Lichterscheinung bei einer elektrischen Entladung". D.h. ein Blitz ist in der Natur eine Funkenentladung oder ein kurzzeitiger Lichtbogen zwischen Wolken oder zwischen Wolken und der Erde. In aller Regel tritt ein Blitz während eines Gewitters in Folge einer elektrostatischen Aufladung der wolkenbildenden Wassertröpfchen oder der Regentropfen auf. Er wird dabei vom Donner begleitet und gehört zu den Elektrometeoren. Dabei werden elektrische Ladungen (Elektronen oder Gas-Ionen) ausgetauscht, d. h. es fließen elektrische Ströme. Blitze können auch, je nach Polarität der elektrostatischen Aufladung, von der Erde ausgehen.
Künstlich im Labor mit Hochspannungsimpulsen erzeugte Blitze dienen deren Studium oder der Überprüfung von Einrichtungen des Stromnetzes hinsichtlich der Wirkung von Blitzeinschlägen. Obwohl Gewitterblitze zu den am längsten studierten Naturphänomenen gehören, sind die der natürlichen Blitzentstehung zugrundeliegenden physikalischen Gesetzmäßigkeiten bis heute noch nicht zweifelsfrei erforscht. Eine Blitzentladung ist dabei deutlich komplizierter als eine reine Funkenentladung.



Forschung
 

Der Amerikaner Benjamin Franklin bewies am 15. Juni 1752 die Hypothese, dass bei Gewittern eine elektrische Spannung zwischen Wolken und der Erde besteht, indem er einen Drachen in aufziehende Gewitterwolken aufsteigen ließ und so eine Funkenentladung auslöste. Dies war der Beginn der neuzeitlichen Blitzforschung. Bis heute sind allerdings nicht alle Erscheinungsformen von Blitzen sowie die damit verbundenen Effekte umfassend und unumstritten wissenschaftlich erklärt, insbesondere wie die Ladungsunterschiede entstehen, die zum Blitz führen.

Heutzutage haben sich verschiedene Verfahren zur Untersuchung von Blitzen etabliert, die auch darauf achten, das Risiko für die Forscher möglichst gering zu halten (im Gegensatz zur Methode Franklins). Häufig werden en Raketen abgeschossen, die einen metallischen Draht hinter sich herziehen (Blitztriggerung). Der Blitz gelangt durch den Draht zur Messstation, wo er analysiert werden kann. Andere Verfahren stützen sich auf Wetterballons oder Messungen durch Flugzeuge.

Lange Zeit war das Forschungsinteresse an natürlichen Blitzen gering, da man glaubte, sie wie Funkenentladungen behandeln zu können, wie sie ohne Weiteres im Labor erzeugt werden können. Erst seit Ende der 1990er-Jahre hat sich dies geändert, da Ungereimtheiten auftraten, die durch das einfache Modell nicht erklärt werden konnten. Es stellte sich als unmöglich heraus, mit den heutigen Mitteln Blitze zur Energiegewinnung auszunutzen.



Entstehung elektrischer Ladung in einer Gewitterwolke

Nach dem heutigen Wissensstand gibt es eine Reihe von Mechanismen in einer Gewitterwolke, die zur Elektrifizierung der Gewitterwolke beitragen. Man unterscheidet dabei zwischen induktiven und nicht-induktiven Aufladungsmechanismen, wobei letztere die weitaus wichtigere Kategorie darstellen.
Grundvoraussetzung für die Entstehung von elektrischer Ladung sind kräftige Aufwinde innerhalb einer nach oben wachsenden Cumulonimbuswolke, die 5–20 m/s und mehr erreichen können. In der Wolke kondensiert zunächst Wasserdampf zu kleinen aber ständig wachsenden Wassertröpfchen. Ist die Cumulonimbuswolke hoch genug, und reicht sie damit in kältere Luftschichten deutlich unterhalb der Nullgradgrenze, gefrieren die Niederschlagspartikel zu Eispartikeln. Durch Resublimation wachsen diese weiter an. Mit der Zeit werden die Graupelteilchen schwer genug, dass sie entgegen der Richtung der Aufwinde zum Erdboden fallen.

In diesem Stadium kollidieren kleinere, noch leichte Eiskristalle mit dem Graupelteilchen und geben dabei Elektronen an die Graupelteilchen ab. Diese nehmen eine negative Ladung an und sinken so geladen weiter in den unteren Teil der Wolke. Die leichten, jetzt positiv geladenen Eiskristalle werden von den Aufwinden weiter nach oben getragen. Dadurch kommt es zu einer Ladungstrennung und es entstehen beachtliche Raumladungen. Die Stärke der Raumladungen ist dabei direkt abhängig vom Eisgehalt der Wolke. Das ist das Ergebnis der Tropical Rainfall Measurement Mission (TRMM), die eine starke Korrelation zwischen der Eismenge in einer Wolke und der Blitzhäufigkeit erkannte.

In Wolkenbereichen mit hohem Graupelanteil werden Luftmassen durch die nach unten fallenden Graupelteilchen mit nach unten gerissen und es entstehen Abwindkanäle in der Gewitterwolke. In ihnen gelangen die negativ geladenen Graupelteilchen zunächst in den unteren Teil der Wolke. Der nun negativ geladene untere Teil der Wolke bewirkt nun durch Influenz, dass sich der unter der Wolke befindliche Erdboden positiv auflädt. So kommt es zu der klassischen Ladungsverteilung in einer Gewitterwolke. Hinzu kommt, dass im unteren Teil der Gewitterwolke die Graupelteilchen wieder schmelzen und sich dabei wieder positiv aufladen. Das ist so zu erklären, dass sich beim Anwachsen des Graupelteilchens in der Höhe Lufteinschlüsse bilden, die beim späteren Auftauen den Wassertropfen verlassen und dabei an der Oberfläche befindliche negative Ladung mit sich nehmen. Auf diese Weise wird der unter der Wolke ausfallende Niederschlag elektrisch neutral oder – wie man beobachtet hat – sogar positiv geladen, während die negative Ladung im unteren Teil der Wolke verbleibt. Weitere nicht-induktive Prozesse sekundärer Natur unterstützen diese Ladungsverteilung, wie zum Beispiel die Tatsache, dass sich bereits die durch Resublimation anwachsenden Graupelteilchen positiv aufladen und diese ihre Ladung bei Kollisionen an leichtere Eiskristalle abgeben, bevor oder während sie in Richtung Erdboden fallen. Der umgekehrte Effekt, also die negative Aufladung von sublimierendem Eis, kommt in den Abwindkanälen zum Tragen.

In der bereits geladenen Gewitterwolke kommen nun noch induktive Ladungstrennungsmechanismen hinzu. Die durch die Anwesenheit der Raumladung dipol-artig vorgeladenen und entsprechend ausgerichteten Niederschlagspartikel können nun in der Luft befindliche Ionen je nach Polarität entweder einfangen oder abstoßen. Entdeckt hat dieses Phänomen der spätere Nobelpreisträger Charles Thomson Rees Wilson im Jahre 1929; es betrifft sowohl gefrorene wie auch flüssige Niederschlagspartikel.
 

In der Praxis hat man beobachtet, dass die oben dargestellte Ladungsverteilung im Gewitter häufig zutrifft, es aber auch abhängig von der Art des Gewitters (Frontengewitter, Wärmegewitter) und des Reifestadiums starke Abweichungen geben kann, wie zum Beispiel weit in den unteren Teil der Wolke reichende positive Raumladungen, negative Areale am Boden oder positive Wolkenuntergrenze im Spätstadium eines Gewitters.

Während es im Kongobecken mit geringen Verschiebungen ganzjährig blitzt, fällt in den anderen genannten Gebieten das Blitzmaximum signifikant mit dem Sommer der jeweiligen Hemisphäre oder mit dem Auftreten des Monsuns zusammen. Der Grund, dass speziell in diesen Gebieten so häufig intensive Gewitter auftreten, ist fast immer orografischer Natur, d. h. die vorherrschende Windrichtung zwingt die Luftmassen zum Aufsteigen an Gebirgsketten und das ist der Auslöser für die Entstehung gewittriger Niederschläge.

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Blitzschäden

Blitze richten in der Schweiz wie auch in anderen Ländern jährlich Schäden in Höhe von mehreren Millionen Schweizer Franken an. Durch einen Blitzeinschlag können Haus- und Waldbrände entstehen, zunehmend werden jedoch auch elektrische Geräte beschädigt. Zum Schutz werden daher viele Gebäude mit einem Blitzschutzsystem Überspannungsableitern (Grob- und Feinschutz) ausgestattet. Bei Antennenanlagen gilt weiterhin die alte Regel, den Antennenstecker vor einem Gewitter vom Gerät auszuziehen.
 

Ein besonderer spektakulärer Blitzschaden ereignete sich 1970 am Langwellensender Orlunda in Schweden. Damals zerstörte ein Blitzschlag den Fußpunktisolator des 250 Meter hohen Zentralmasts des Langwellensenders und brachte diesen zum Einsturz.


Wirkung auf den Menschen

 

Während eines Gewitters ist man im Freien – vor allem auf erhöhten Standpunkten – der Gefahr des Blitzschlags ausgesetzt. Die Wirkung eines direkten Blitzschlages entspricht dem eines Stromunfalls mit den für Hochspannungsunfälle typischen Verletzungen wie Verbrennungen. Dabei können sich Hautverletzungen in Form einer Lichtenberg-Figur ausbilden. Weiter kann es durch den lauten Knall, welcher in einiger Entfernung als Donner wahrgenommen wird, zu Gehörschäden wie einem Hörsturz oder Tinnitus kommen. Je nach Situation können weitere indirekte Wirkungen bestehen, beispielsweise durch das Erschrecken oder die Blendwirkung, welche zu Folgeunfällen führen können. Personen, die sich in der Nähe eines Blitzschlags befunden haben, haben in der Folgezeit zum Teil physiologische oder psychische Störungen oder Veränderungen, die sich sogar dauerhaft in einer Persönlichkeitsveränderung auswirken können.

Tödliche Blitzschläge sind in der Schweiz seltener geworden; die durchschnittlich drei bis sechs Todesopfer pro Jahr ließen sich durch weitere Vorsichtsmaßnahmen noch weiter reduzieren. Im 19. Jahrhundert wurden schweizweit noch an die 200 Personen und mehr jährlich vom Blitz getötet, da wesentlich mehr Menschen auf freiem Feld arbeiteten und sich nicht in geschützte Objekte wie Autos, Traktoren oder Mähdrescher zurückziehen konnten.


Verhalten bei Gewittern


Um nicht vom Blitz getroffen oder durch einen nahen Einschlag verletzt zu werden, müssen Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, von denen die wichtigsten hier vorgestellt werden. Nach der 30/30-Regel geht man davon aus, dass die Gefahr, von einem Blitz getroffen zu werden, hoch ist, sobald bei Heraufziehen eines Gewitters zwischen Blitz und Donner 30 Sekunden liegen bis zu dem Zeitpunkt, wo 30 Minuten nach dem letzten Blitz oder Donner vergangen sind. Innerhalb dieser Zeit soll ein sicherer Ort aufgesucht und nicht wieder verlassen werden.
 

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